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Mögliche Umbenennung: EA könnte sich von FIFA trennen


Bild: EA

FIFA 22 könnte das letzte Fußballspiel von EA unter diesem Titel sein. In einer Pressemitteilung hat EA offen darüber gesprochen, dass man überlege, die Serie umzubenennen und die Lizenzierung mit der FIFA nicht weiter fortzusetzen. Ende 2022 läuft die bereits im Jahr 2013 getroffene Vereinbarung zwischen EA und der FIFA aus.

Aktuelle Lizenz besteht seit 2013

Die FIFA-Serie ist für EA ein Umsatzgarant, nicht nur, aber vor allem auch in Deutschland. Mehr als 9 Millionen Exemplare von FIFA 22 wurden weltweit bereits verkauft, mit FIFA Ultimate Team hat EA im Geschäftsjahr 2021 über 1,6 Milliarden US-Dollar Umsatz eingefahren – also vor Abzug der Lizenzgebühren an die FIFA, Marketing, Entwicklung und sonstiger Ausgaben.

As we look ahead, we’re also exploring the idea of renaming our global EA SPORTS football games. This means we’re reviewing our naming rights agreement with FIFA, which is separate from all our other official partnerships and licenses across the football world.

EA Sports general manager Cam Weber

In der Erklärung gibt EA an, dass man überlege, den Lizenzvertrag mit der FIFA nicht zu erneuern, um sich auch zukünftig alle Möglichkeiten offenzuhalten, „die weltbeste interaktive Fußballunterhaltung“ zu liefern. Gleichsam ließ das Unternehmen keinen Zweifel daran, dass man an einer Fußballspiel-Serie festhalten werde. Alle anderen Vereinbarungen etwa mit der UEFA Champions League, der UEFA Europa League, der Bundesliga, der Premier League, den Conmebol Libertadores und La Liga Santander und Lizenzierungen im Fußball-Bereich seien davon zudem nicht betroffen.

Wenig Klarheit, Anleger verunsichert

Ob es EA darum geht, die Lizenzgebühren einzusparen, weil man davon überzeugt ist, auch ohne diesen Namen eine erfolgreiche Fußballspiel-Serie etablieren zu können, – so wie das Unternehmen mit Apex Legends eine erfolgreiche Marke ohne Lizenzen etabliert hat –, oder die Verhandlungen zwischen EA und der FIFA bezüglich einer Verlängerung festgefahren und mit zu hohen Forderungen verbunden sind, ist nicht näher bekannt. Die Konkurrenz von Konami schwächelt derzeit, was den Zeitpunkt verlockend erscheinen lassen könnte. Zudem war und ist die FIFA in den letzten Jahre in zahlreiche Skandale verwickelt, was EA bei seiner Entscheidung berücksichtigen könnte.

Die Erklärung lässt viel Spielraum, den EA beim nächsten Earnings Call voraussichtlich etwas verkleinern wird müssen, um die Anleger nicht weiter zu verunsichern – die Aktie verlor nach der Ankündigung entgegen dem Trend deutlich.



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