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Marvel’s Avengers: Booster-Verkauf korrigiert langsamen Fortschritt


Bild: Square Enix

Square Enix steht in der Kritik, seitdem Booster für Erfahrungspunkte im Ingame-Shop von Marvel’s Avengers aufgetaucht sind. Die Entscheidung wird vorherigen Versprechen und Balancing-Änderungen aus dem Frühjahr gegenübergestellt, mit denen Level-Ups verlangsamt wurden.

Die hohe Geschwindigkeit von Level-Ups sei „ein wenig zu überwältigend und verwirrend für neue Spieler“ und könne „den Reiz des Ausprobierens neuer Fähigkeiten verringern“, hieß es im März von Seiten des Publishers. Das maximale Level werde deshalb drei bis fünf Stunden später erreicht. Schon bei diesem Zug stand im Raum, dass Square Enix nicht so sehr das Spielvergnügen im Sinn zu hatte, sondern Spielzeit und damit das „Investment“ von Spielern zugunsten von Ingame-Verkäufen fördern wollte – tatsächliche Spielerfahrungen scheinen von diesem Zeitwert abzuweichen, die Änderung wird dann nicht als Spaß- sondern als Arbeitssteigerung empfunden.

Neuerung ohne Erklärung

Nun werden zusätzlich Booster angeboten. 100 Credits steigern die Erfahrungspunkte für einen Tag, ein drei-Tage-Bonus kostet 250 Credits, eine volle Woche 500 Credits oder umgerechnet knapp fünf Euro. Booster gab es zwar schon vorher, sie können nun aber über den Marktplatz für Premium-Währung, also auch Geld gekauft werden. Eine Erklärung für die Neuerung gab Square Enix selbst nicht ab. Vorherige Befürchtungen werden damit nicht im geringsten entkräftet, es entsteht vielmehr der Eindruck, der Publisher habe den Fortschritt erst verlangsamt und nun eine Lösung gegen Grind und Spaßverlust verkaufen zu wollen.

Beides widerspräche darüber hinaus vorherigen Ankündigungen. Vor der Veröffentlichung versicherte Square Enix, es werde „Kosmetisches. Keine Gameplay-Paywalls“ geben. Mit der jüngsten Neuerung ist das Geschichte. Ob Marvel’s Avengers nicht genug Profit generiert, um den Betrieb anderweitig abzusichern, Gewinnziele nicht erfüllt werden oder einfach die Chance genutzt werden soll, neue Spieler anzuzapfen – das Spiel ist seit vergangener Woche Teil des Game Pass von Microsoft – lässt sich ohne weiteres nicht sagen. In keinem Fall entsteht ein günstiges Bild, sondern einmal mehr der Beweis, dass Ingame-Shops zu oft von einer falschen Perspektive auf das Spiel und seinen Zweck zeugen: Nicht der Unterhaltung, sondern in erster und zweiter Linie dem Verdienst.





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